Törnbericht 2008
Unsere Törns sind alle individuell,
richten sich nach Wind und Welle und sind nicht genau vorher planbar, so dass
man nicht sagen kann, dass man immer alle diese Ziele, die wir hier in diesem
Törn erreicht haben, erreichen kann!
Auch der Ablauf der Törns ist verschieden !
Wir berichten über einen 14 tägigen
Segeltörn.
Es ist Samstag.
Einer der Samstage, die nur Stress sind, aber jetzt sind
die alten Gäste weg, das Schiff ist wieder auf vordermann und die
wichtigsten Lebensmittel und Getränke sind eingekauft.
Eine SMS verrät uns, dass unsere neuen Gäste
Verspätung haben werden. So gegen 20 Uhr waren dann alle Gäste da und
nach einem Begrüßungstrunk mit einer Kurzanweisung über die
Kabinen gingen wir gemeinsam in Kos zum Essen. Nach dem Essen gab es auf dem
Achterdeck noch einen Absacker, aber alle waren müde und gingen
verhältnismäßig früh schlafen.
|
|
Sonntag Nach einem großen Frühstück und den
gefüllten Wassertanks liefen wir aus. Der Wind war wie immer
verhältnismäßig stark aus NW und wir mußten gegen an
aufkreuzen. Gegen Mittag liefen wir Pserimos Bucht an, wo uns nicht
nur ein leckeres Mittagessen erwartete sondern auch traumhaftes Wasser.
Unsere Gäste konnten es gar nicht erwarten ins Wasser zu springen und
schwammen vor dem Essen schon mal eine Runde. Gegen Nachmittag segelten wir
weiter gegen Norden. Jedoch kam der Wind auf halber Stecke nach Vathy (auf
Kalymnos) so direkt von vorne, daß
wir die Maschine zur Hilfe nehmen mussten. |
In Vathy war das übliche Gedränge um einen
Liegeplatz, denn es gehen max. 8 Schiffe an die Pier, aber wir hatten
Glück und ergatterten noch einen Platz. Jetzt war es Zeit für den
Anlegeschluck. Dabei wurde abgesprochen, wer zuerst zum Duschen ging und die obligatorische
Frage, gibt es Strom für den Föhn. Als wir dann zum Essen gingen
wurden wir bei Poppys freundlich empfangen und haben hervorragend gegessen.
Heute Abend hatte der Absacker schon länger gedauert.
Montag
Heute Morgen konnten unsere Gäste und wir direkt im
abgesperrten Badebereich noch vor dem Frühstück schwimmen gehen. Nach
dem Frühstück war dann für einige unserer Gäste eine
Expedition zur Höhle von Vathy
angesagt, wo wir zuerst mit dem Beiboot hingefahren sind und den
Aufstieg an der Felswand hinauf geklettert sind, um die große, sehr
schöne Höhle besichtigen zu können. Auch der Ausblick von der
Höhle herunter in die Bucht war ganz toll. Nach unserer Rückkehr war
die Küche wieder wackelfest und wir konnten auslaufen.
Der Meltemi
wartete schon außerhalb der Bucht auf uns um uns kräftig entgegen zu
blasen. Nach 30 Meilen aufkreuzen erreichten wir die Bucht von Nikolas auf
Kalymnos. Kurz nach dem anlegen vor Buganker mit Heckleinen an den Felsen kam
auch schon Nikolas mit seinem Boot vorbei, begrüßte uns
überschwenglich und erzählte uns, was es am Abend in seiner Taverne
zu essen geben würde und verabschiedete sich mit einer ganzen Tüte
Feigen für uns und einen Plan, wie wir in der Bucht seine Taverne finden
sollten.
|
Der Nachmittag wurde für ausgiebiges schwimmen und
schnorcheln, Feigenbäume plündern genutzt. Am Abend rüsteten
wir uns mit Taschenlampen und einigermaßen Schuhwerk aus. Mit dem
Beiboot setzten wir in zwei Gruppen an Land über. Dem Plan folgend
liefen wir einen urigen Weg durch Gestrüpp, Törchen und Gatter,
Ziegen,Schafe bis wir dann am Ziel ganz überrascht vor Nikolas Taverne
standen, die erst drei Jahre alt
ist und ganz toll hergerichtet wurde. |
Daß die Ziege heute Abend frisch war, konnten wir
uns noch davon überzeugen. Das Essen war urig und sehr gut. Nikolas ist
nicht nur ein Sprachgenie, ein Lehrer, ein guter Fischer, sondern auch ein
guter Koch. Der Wein floss an diesem Abend reichlich, |
weil er lecker war und Nikolas noch einen ausgegeben
hatte und zur Abrundung des Abends auf seiner Mandoline für uns noch
spielte und sang. Der Rückweg zum Strand kam uns jetzt im Dunklen bei
Mondschein, leicht in Rotwein getränkt noch abenteuerlicher vor. Am
Strand ist dann eine Hälfte zum Schiff geschwommen und die andere mit
dem Beiboot und den Kleidern gefahren. Ein Absacker war nicht mehr nötig. |
|
|
|
Dienstag Ausgedehntes Baden vor dem Frühstück war
wieder mal angesagt. Nach dem Frühstück und nach dem die Küche
wackelfest war liefen wir aus. Doch der Meltemi hatte heute Pause. Also
tuckerten wir Richtung Leros. Zwischen den Inseln Kalymnos und Leros und den
dazwischen liegenden Riffen suchten wir uns einen wunderschönen Badeplatz
zum Schwimmen, Schnorcheln, Mittagessen und Kaffee trinken, aber es war immer
noch kein Wind da. Das verlockte uns nach Leros zu fahren und in einer Bucht
zu ankern, die bei Wind nicht so ganz sicher und ruhig liegt wie bei
windstill. Wir ankerten vor dem schönen verträumten Restaurant zur
alten Mühle, wo es dann am Abend mit dem Beiboot zum Essen ging. Auch
dort wurden wir wieder herzlich empfangen. Es war ein wunderschöner
Tisch für uns gerichtet mit dem besten Blick auf das Meer, auf die Lodos,
und auf die wunderschöne Burg von Leros. Die Bestellung an diesem Abend
war sehr einfach. Wir bestellten, wie meistens in diesem Lokal: Wein und
surprice. Der Wirt suchte wieder hervorragende Vorspeisen und einige
Hauptgerichte für uns aus, die wir dann reihum miteinander verzehrten.
Es war einfach köstlich. Doch der anschließende
Verdauungsspaziergang kann schon wieder hungrig machen und wenn er dann auch
noch an einer Eisdiele vorbei führt, mußte man die Gelegenheit
nützen. So gut gesättigt ging es dann zurück an Bord, wo wir
noch eine ganze Weile die laue Nacht auf dem Achterdeck genossen haben. |
|
|
Mittwoch Scheinbar war es am Vorabend spät geworden, denn es
wollte noch keiner vor dem Frühstück schwimmen gehen und auch nach
dem Frühstück waren es nur Einzelne. Der Wind kam wieder aus Norden
und wir setzten Segel um Richtung Norden zu segeln. Das Mittagessen wurde
doch bei hohem Schwell serviert und nicht alle Gäste waren sehr hungrig,
obwohl die direkte Distanz Leros- Lipsi nur etwa 10 Seemeilen betrug,
brauchten wir doch bis zum frühen Nachmittag, wurden aber dann in einer
Bucht mit traumhaften Wasser belohnt. |
|
Am Abend verholten wir die Lodos in den Hafen von Lipsi,
der schon ziemlich voll war, aber in Ruhe und Gelassenheit legten wir die
Lodos auch noch in eine kleine Lücke. Mit dem üblichen Anlegetrunk
und der Frage ob es Strom für den Föhn gibt ließen wir den
Tag ausklingen. Ein Bummel durch das Dörfchen mit anschließendem
Nachtessen im Garten des Restaurants war dann des Tages krönender
Abschluß. Der auf dem Achterdeck eingenommene Absacker hielt sich doch
für manche Gäste bis zum frühen Morgen und die holten in den
frühen Morgenstunden frisches Brot beim Bäcker. |
|
|
Donnerstag Nach dem Frühstück mit dem köstlichen
Brot ging es erst mal in eine Bucht zum Baden, denn die Distanz für
heute war noch geringer wie am Vortag, aber das Ziel karibische Inseln
Griechenland hörte sich ja verlockend an. Der Wind kam wieder aus Norden
und es hatte überhaupt keinen Sinn Segel zu setzen. So fuhren wir von
Ankerplatz zu Ankerplatz. Es mag nicht ganz wie in der Karibik ausgesehen
haben, aber das Wasser war türkisblau und wir hatten einen riesigen Badespaß. Beim Schnorcheln
entdeckten wir allerlei bunte Fische. Die Sonne brannte vom Himmel und wir
genossen die große Schattenfläche am Heck. Es war so schön,
dass wir am Abend viel zu spät Anker auf gingen und mußten uns
deswegen mit dem aller letzten Platz mit nicht all zu viel Tiefgang
begnügen. Aber die romantischen Tavernen hatten das etwas knifflige
Ankermanöver gerechtfertigt, da zu mindest die Hälfte der Besatzung
ein Schlafdefizit hatte, ging es nach dem Abendessen ziemlich rasch in die
Kojen. |
|
Freitag
Heute war frühstücken auf See angesagt, denn wir
wollten nach Samos und war doch die direkte Linie 40 Meilen entfernt. Der Wind
war uns am Morgen hold. Wir konnten hoch am Wind fast direkt Kurs nach Samos
nehmen und liefen mit passablen 6 Knoten am Wind.
Doch gegen Mittag nahm der Wind rapide ab und der
Wellengang wurde unangenehm, die Segel fingen an zu schlagen, so daß wir
sie einholen mußten und mit Maschine weiterfuhren. Aber auch das hatte
sein gutes, denn somit war vor dem Hafen noch ein Badestopp drin, den alle
genossen. Wir steuerten den Hafen von Pithagorio auf Samos an, ein sehr
touristischer Ort.
Viele Schiffe
lagen schon am Kai, aber für uns war auch noch eine Lücke da, wo wir
mühelos unser Schiff festmachen konnten. So nach den letzten
verhältnismäßig ruhigen Tagen war so ein lebhaftes Treiben mit
seinen vielen Restaurants und Bars, Geschäften eine nette Abwechslung.
Unsere Gäste stürzten sich gleich ins Getümmel und hatten die
Aufgabe ein schönes Restaurant für den Abend zu suchen. Mit einer
Erfolgsmeldung kehrten sie zurück und das Stylen für das Abendessen
konnte beginnen. Die obligatorische Frage nach dem Strom für den Föhn
konnte dank Landstrom bejaht werden. Das ausgesuchte Restaurant erwies sich als
Volltreffer. Ein wunderschöner Garten, wo die Tische zwischen den
Limettenbäumen standen. Die Speisekarte war sehr umfangreich und jedes
bestellte Gericht war perfekt und auch der Service. Daß die Limetten
für den anschließenden
Caipirinia auf dem Achterdeck einfach so vom Baum vielen war auch nicht
schlecht. Doch zu dem Caipirinia an Bord sollte es nicht kommen, denn das
Bummeln durch die immer noch offenen Boutiquen, Schmuckgeschäfte,
Eisdielen und Bars dauerte bis tief in die Nacht.
|
Samstag Einer der Samstage, wo nicht so stressig war, denn heute
stand kein Crewwechsel an, sondern eine Ausfahrt über die Insel Samos.
Es waren schon reichlich Reiseführer gelesen worden und da wir alle
zusammen 8 Personen waren hatten wir uns einen Kleinbus gemietet. Der
Kapitän durfte nicht nur Boot fahren, sondern auch Kleinbus. Mit dem
Kleinbus gings ein Stück weiter der Küste entlang , dann rauf in
die Berge, wo man sich fast wie im Schwarzwald fühlte, denn Samos ist
eine grüne Insel mit sehr viel Wasser. Im Reiseführer stand drin,
daß u.a. von den vielen Sehenswürdigkeiten man einen Wasserfall
besuchen kann, den wir am frühen Vormittag auch erreichten. Er lag in
einem wildromantischen Wald. Der Weg zum Wasserfall führte ein ganzes
Stück durch den Bachlauf |
|
über Felsvorsprünge bis man dann nachher zu
dem eigentlichen Wasserfall gelangte. Es hatte schon etwas abenteuerliches und nicht alle
schafften die hohen Absätze im Flusslauf, wo zwar Seile waren um hinauf
zu kommen. Über eine abenteuerliche Treppe ging es steil nach
oben zu einem Restaurant. Die Aussicht von dort oben war einfach genial. Das
Essen war auch gut. Nach dem Wasserfall- besuch fanden wir in der Nähe
noch einen schönen Strand, wo alle + noch schwimmen gehen konnten. Auf der Rückfahrt
besuchten wir noch einige Dörfer und auch die Stadt Samos. Alle freuten
sich schon auf das gute Abendessen, welches wir im Restaurant vom Vorabend
einnehmen wollten. Das Essen war wirklich wieder sehr gut und jetzt hatten
wir auch so viel Limetten, daß es für den Caipirinia für alle
reichte. |
|
|
Sonntag Nach dem Frühstück wollten wir auslaufen. Aber
das Auslaufen stand unter keinem guten Stern. In der Nacht war ein Motorboot
rein gekommen und hatte seinen Anker quer durch den Hafen über mehrere
Ankerketten geworfen und es gab einen riesigen Aufstand. Mit fast über
einer Stunde Verspätung konnten wir auslaufen, was natürlich bei
Angesicht der großen Distanz, die heute vor uns lag ärgerlich war.
Zu alle dem auch noch kein Wind, der sich das aber zum Glück gegen
Mittag doch noch anders überlegte und uns recht kräftig hoch am
Wind nach Patmos schob. Vor Patmos hat es sehr viele schöne Buchten, so
daß wir noch schnell in einer der Buchten Anker warfen um baden zu
gehen. Patmos ist berühmt. Das merkt man schon daran, daß
mindestens 5 Kreuzfahrtschiffe vor Patmos vor Anker lagen. Doch auch wir
bekamen noch einen Platz und fuhren mit 2 Taxis in die Altstadt von Patmos um
durch die Gassen zu bummeln und hatten Mühe uns nicht in dem Labyrinth
zu verlaufen. Die Klosteranlage war bereits geschlossen, so daß wir auf
der kleinen Plazza in Ruhe zu Abend essen konnten. So einfach wie es war mit
den Taxis in die Altstadt zu kommen, desto schwieriger war es aus der
Altstadt wieder zurück zum Hafen zu gelangen. Nach langem Warten
erreichten wir unser Schiff und alle verkrochen sich in die Kojen. |
|
Montag Nach dem Auslaufen ging es erst mal zum Baden, denn auch
heute war die Distanz nicht gerade klein, aber es ging Richtung Süden
und wir hatten auf guten Wind gehofft, der sich dann auch brav einstellte und
es ein traumhafter Segeltag wurde. Wir waren wesentlich schneller als
gedacht, so daß wir in der Bucht von Lakki auf Leros noch mal baden und schnorcheln gehen konnten.
Eigentlich wollten wir in der alten Mühle nochmals essen gehen, aber da
einer der Gäste nicht ganz auf der Höhe war, machten wir ein
leckeres Essen an Bord. |
|
|
Dienstag Unter unseren Gästen waren auch Taucher und es war
im Vorfeld schon ausgemacht, daß wenn es möglich ist, und alle
damit einverstanden sind, sie gerne einen Tauchgang machen würden. Auf
Leros gibt es unter anderem eine
Tauchschule und sehr viel Interessantes zu sehen, so daß ein Teil von
uns zum Tauchen ging und der andere Teil mit gemieteten Rollern Leros
erkundete. An diesem Abend konnten wir dann doch noch die
Wiederholung in der alten Mühle unternehmen, die wieder super war und da
der Taxistand in der Nähe der Eisdiele war, konnten wir alle dieser
Versuchung nicht widerstehen. Beim anschließenden Absacker hatten wir
noch viel zu erzählen , die einen von ihrem Erlebnis vom Tauchgang , die
anderen von der Rollertour. |
|
|
Mittwoch Heute nach dem ausgiebigen Frühstück wurde
alles besonders wackelfest gemacht, denn der Wind machte schon im Hafen
Geräusche, doch er kam brav von Norden und unser Ziel lag im Süden.
Es wurde wieder ein wunderschöner Segeltag, wenn auch das Mittagessen
auf See leichte Schwierigkeiten bereitete. Gegen Nachmittag ankerten wir vor
der Bimssteininsel in der Nähe von Nisyros und gingen in traumhaft
warmen Wasser, mittlerweile 28 Grad, baden. Gegen Abend rollten wir dann noch
mal die Genua aus und segelten nach Nisyros in das kleine Hafenstädtchen
Pali. Schon beim Einlaufen wurden wir wieder sehr freundlich
begrüßt und der Wirt vom Restaurant zum Kapitän reservierte
uns seinen besten Tisch. Nach einem guten Abendessen wurden doch noch einige
Flaschen Wein auf dem Achterdeck geleert. |
Donnerstag
Heute besichtigten wir Nisyros. Dazu mieteten wir in der
nahe gelegenen Rollerstation 4 Roller und machten uns auf den Weg. Zuerst zur
Tankstelle, denn die Roller die man hier mieten kann sind immer leer. Von dort
aus ging es an der Küstenstraße entlang und nach einigen Kilometern
schlängelt sich die Straße höher und höher. Da wir schon
mal hier waren, kennen wir die schönsten Orte und Aussichtspunkte und
führten unsere Gäste zuerst zu einer kleinen Kapelle auf dem höchsten
Punkt von Nisyros. Der Ausblick ist umwerfend. Man hat einen Rundumblick auf
den Vulkankrater, auf das kleine Bergdorf, das wie gemalt oben am Rand des
Gipfels liegt und auch die Buchten von Nisyros.
Von dort aus fuhren wir weiter zu diesem Dörfchen,
was wir gerade von oben gesehen hatten. Mit seinen weiß blauen
Häuschen und engen Gassen, Treppen und Kirchen strahlte es eine
unheimliche Ruhe aus. Nach dem Rundgang verweilten wir am Dorfplatz um was zu
trinken. Von dort aus ging es über zahlreiche Kurven hinunter zum Vulkankrater.
Hier wurden auch sehr viele Touristen hingeführt, jedoch die hatten so zu
sagen ihren eigenen Krater. Doch wir hatten erfahren, daß es abseits
einen kleinen Weg nach oben gibt, wo es einen wesentlich schöneren
wildromantisch gelegenen Krater gibt und führten unsere Gäste dort
hinauf. Dort waren wir wirklich allein und konnten dieses Naturschauspiel
genießen. Es war umwerfend. Nach dem Abstieg verweilten wir noch etwas in
der Taverne um dann mit den Rollen weiter zu fahren, zu einer alten
Festungsruine, die mit EU-Geldern wieder aufgebaut wird. Die großen
Felsblöcke, die da vor Jahrhunderten aufeinander geschichtet worden sind
mit einer absoluten Passgenauigkeit ist schon interessant. Nun stellte sich
langsam Hunger ein und wir fuhren in den Hauptort und kehrten da zum
Mittagessen ein. Danach bummelten wir durch den Ort, der doch sehr touristisch
erschlossen ist. Nun rief aber das
Meer und wir suchten uns einen schönen Badestand und ließen den
Nachmittag ausklingen. Am Abend ging es wieder zum Kapitän zum Abendessen.
Freitag
Nicht nur die Sonne begrüßte uns an diesem
Morgen, sondern auch ein herrlicher Segelwind.
Nach dem Frühstück kreuzten wir in vielen
kleinen Kreuzschläge nach Kos auf. Vor Kos gingen wir vor dem Strand vor
Anker und hatten wie immer wunderbares, glasklares, quallenfreies Wasser und alle tummeln sich im Wasser, denn
für unsere Gäste war es das letzte Baden im Meer.
Gegen
Nachmittag verholten wir die Lodos an den Pier von Kamari, wo wir am Abend bei
Sebastian einkehrten. Wir wurden
wieder sehr freundlich empfangen. Er verwöhnte uns mit all seinen
Köstlichkeiten. Dieser Abend war ein gelungener Abschluss des tollen
Segeltörns.